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Bayer : Schützen Sie Ihr Haustier vor Parasiten und so die Gesundheit Ihrer Familie

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07.12.2017 | 11:09

Leverkusen, 7. Dezember 2017- Weltweit ist die Zahl der als Haustiere gehaltenen Katzen und Hunde in den vergangen fünf Jahren gestiegen, und häufig leben die Vierbeiner mit in den eigenen vier Wänden und gehören zur Familie. In dieser Situation und aufgrund der ständigen Präsenz von Parasiten kann nicht verhindert werden, dass immer mehr Haustiere und die Familien, in denen sie leben, von ungebetenen Gästen wie Flöhen, Zecken, Würmern oder Sandfliegen und den ernsten Krankheiten, die sie übertragen können, bedroht sind.

Vor allem in Südamerika und Südostasien explodiert derzeit die Haustierhaltung. So ist beispielsweise die Hundehaltung in Vietnam seit 2012 um fast 9,4 Prozent und in Brasilien um 8 Prozent gestiegen.(1)Südamerika ist jetzt die Region, in der der Prozentsatz der Haushalte, in denen Haustiere leben, weltweit am höchsten ist.(2)Schätzungen zufolge kommen in Chile mehr Hunde auf einen Einwohner als in jedem anderen Land.(3)Deutschland steht allerdings mit seinen Katzenliebhabern an erster Stelle. Hier stieg die Anzahl der Haushalte mit Katzen in den letzten fünf Jahren um 11,3 Prozent. Damit leben in Deutschland nun fast 12 Millionen Katzen.(1)

Die steigende Anzahl an Haustieren bietet auch Parasiten immer mehr Möglichkeiten, sich zu vermehren. Häufige Parasiten wie Flöhe, Zecken und Sandfliegen können Krankheitserreger übertragen und so die Verbreitung vieler Krankheiten fördern - auch zwischen Mensch und Tier. Aber Haustierbesitzer können Maßnahmen ergreifen, um das Risiko einer Infektion mit Parasiten zu reduzieren, beispielsweise indem man Gebiete mit vielen Zecken meidet, die Tiere nicht auf die Jagd gehen lässt und Ausscheidungen schnell und sicher entsorgt. Doch es gibt auch nicht kontrollierbare Faktoren wie streunende Tiere oder Wildtiere, die Parasiten weiter verbreiten. Das bedeutet, dass der sachgemäße Einsatz von Parasitenschutz heute wichtiger ist als jemals zuvor und eine Schlüsselrolle spielt, um unsere Tiere zu schützen.

Das spezifische Risikoprofil für Parasiten ist von Haustier zu Haustier unterschiedlich und hängt von mehreren Faktoren ab, wie beispielsweise Klima, Unterbringung, Aufenthalt im Freien und Kontakt zu anderen Haustieren. Da sich diese Faktoren verändern, können sich auch das 'typische' Auftreten der Parasiten und der Krankheiten, die sie übertragen, verändern. In Brasilien galt die potenziell tödliche Krankheit Leishmaniose, die durch Sandfliegen übertragen und Hunde und Menschen betreffen kann, als ländliches Phänomen. Doch seit immer mehr Menschen in den großen Städten Brasiliens leben und damit auch immer mehr Hunde, wird hauptsächlich in den Städten von mit Leishmaniose infizierten Menschen berichtet, und die Anzahl der Fälle pro Jahr hat sich insgesamt in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt.(4)

Einige Parasiten wie Zecken verbringen den größten Teil ihres Lebenszyklus in der Umwelt und ihre Entwicklung und ihr Überlegen hängen vom Klima ab. Die Auswirkungen der Erderwärmung sind in einer über 30 Jahre laufenden Studie in Schweden untersucht worden, die zeigte, dass sich die Parasiten eindeutig nach Norden ausbreiten.(5)Klimaveränderungen bedeuten, dass Parasitenarten in Regionen auftauchen, in denen sie vorher nicht vorkamen - was dann auch für die Krankheiten gilt, die sie übertragen können. Dieses Phänomen wird durch weitere Faktoren beschleunigt, beispielsweise dadurch, dass immer mehr Menschen mit ihren Haustieren ins Ausland verreisen.

In einigen Fällen gibt es auch neue Erkenntnisse zur Rolle verschiedener Parasiten als Überträger. Katzen können beispielsweise von Flöhen befallen sein, die Überträger des Bakteriums Bartonellasind, die nur durch einen Kratzer auf den Menschen übertragen und ernsthafte Krankheiten auslösen können. Man weiß aber erst seit 10 bis 15 Jahren, dass bestimmte Arten von Bartonellaauch von Zecken übertragen werden können, was ganz neue Infektionsrisiken mit sich bringt.

Dr. Markus Edingloh, Head of Global Veterinary and Scientific Affairs für Companion Animal Products bei Bayer Animal Health, erläutert, warum es für Haustierbesitzer so wichtig ist, Maßnahmen gegen Parasiten zu ergreifen: 'Haustiere haben viele Vorteile und immer mehr Menschen möchten ihr Leben mit Hunden oder Katzen teilen. Doch die Faktoren, die das Vorkommen von Parasiten und der Krankheitserreger, die sie übertragen können, beeinflussen, unterliegen einem ständigen Wandel. Das bedeutet, dass Haustierbesitzer sich dessen bewusst sein müssen, dass der Schutz vor Parasiten ein Muss ist und dass die Abwehr von Parasiten wie Zecken und Flöhen noch bevor diese die Chance haben, zuzubeißen und Krankheiten zu übertragen, erheblich dazu beiträgt, die Gesundheit der Tiere und der gesamten Familie zu schützen.'

Haustierbesitzer sollten ihren Tierarzt auf wirksamen Schutz vor Parasiten ansprechen. Darin liegt der beste Weg, um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Haustiere sicherzustellen.

1) Aus verschiedenen Quellen von Bayer zusammengetragene Daten
2) GfK Global pet ownership report - Juni 2016 https://www.gfk.com/fileadmin/user_upload/country_one_pager/AR/documents/Global-GfK-survey_Pet-Ownership_2016.pdf
3) Euromonitor Pet Care report - Juli 2015
4) Visceral leishmaniasis in Brazil: rationale and concerns related to reservoir control. GL Werneck. Rev Saude Publica. 2014 Oct; 48(5): 851-856. doi: 10.1590/S0034-8910.20140480056
5) Why is tick-borne encephalitis increasing? A review of the key factors causing the increasing incidence of human TBE in Sweden. T.G. Jaenson et al. Parasites Vectors, 5 (2012), p. 184

Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und handelt als 'Corporate Citizen' sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern mit rund 99.600 Beschäftigten einen Umsatz von 34,9 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,2 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.dezur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bayer AG veröffentlichte diesen Inhalt am 07 Dezember 2017 und ist allein verantwortlich für die darin enthaltenen Informationen.
Unverändert und nicht überarbeitet weiter verbreitet am 07 Dezember 2017 10:06:08 UTC.

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Finanzkennziffern (€)
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EBIT 2017 7 647 Mio
Nettoergebnis 2017 6 050 Mio
Schulden 2017 8 890 Mio
Div. Rendite 2017 2,51%
KGV 2017 13,79
KGV 2018 18,04
Marktkap. / Umsatz 2017 2,67x
Marktkap. / Umsatz 2018 2,43x
Marktkap. 86 581 Mio
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