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Morning Briefing - International

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19.05.2017 | 07:38

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach der Unruhe in den vergangenen Tagen durch das politische Chaos rund um den US-Präsidenten Donald Trump zeichnet sich am Freitag eine Stabilisierung am deutschen Aktienmarkt ab. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,11 Prozent höher auf 12 604 Punkte. Am Dienstag hatte der Index bei 12 841 Punkten einen Rekord erreicht, seither ging es aber um rund 2 Prozent nach unten.

USA: - ERHOLUNG - Positive Wirtschaftsnachrichten aus den USA haben die Anleger an der Wall Street wieder etwas zuversichtlicher gestimmt. Nach dem Kursrutsch zur Wochenmitte schlossen die wichtigsten Aktienindizes am Donnerstag im Plus. Gesprächsthema waren derweil auch die politischen Turbulenzen in Brasilien, die den dortigen Aktienmarkt um zwischenzeitlich rund zehn Prozent einbrechen liessen.

ASIEN: - VORSICHTIG - Während in Amerika die ersten Anleger wieder Kaufgelegenheiten wahrnehmen, sind die Investoren in Asien deutlich vorsichtiger. An den Börsen in Japan und auf dem chinesischen Festland ging es nach den jüngsten Abschläge infolge der politischen Turbulenzen rund um US-Präsident Donald Trump nur leicht aufwärts. Der japanische Nikkei profitierte dabei von einem schwächeren Yen, der gut für die exportorientierte Wirtschaft ist. Auch wenn viele Investoren erleichtert darüber seien, dass so schnell wohl keine so heftige Korrektur wie jüngst mehr drohe, blieben die meisten Marktteilnehmer in Alarmbereitschaft, so Experten am Morgen. Zumal in Brasilien ein weiterer Politthriller um den amtierenden Präsidenten Michel Temer noch lange nicht zu Ende sei.

DAX              		12.590,06	-0,33%
XDAX            		12.604,81	0,36%
EuroSTOXX 50		3.562,22		-0,63%
Stoxx50        		3.220,80		-0,75%

DJIA             		20.663,02	0,27%
S&P 500        		2.365,72		0,37%
NASDAQ 100  		5.626,31		0,82%

Nikkei 225              19.578,18         +0,12% (7:18 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der Bund-Future dürfte nahezu unverändert in den Tag starten, erwartet Dirk Gojny, Experte der National-Bank am Morgen. Allerdings habe sich die Stimmung der Anleger etwas aufgehellt, was risikoreicheren Anlagen zu Gute komme. Möglicherweise kommt es deshalb am Rentenmarkt zu Gewinnmitnahmen. Gojny rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 160,80 und 162,20.

Bund-Future		161,50		0,02%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro hat am Freitagmorgen seine Pause nach seinem jüngsten Höhenflug fortgesetzt. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1112 US-Dollar und damit nur wenig mehr als im US-Handel des Vortages. Die Europäische Zentralbank hatte den Euro-Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1129 (Mittwoch: 1,1117) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8986 (0,8995) Euro.

(Alle Kurse 7:19 Uhr)
Euro/USD       		1,1112		0,08%
USD/Yen             		111,45		-0,04%
Euro/Yen       		123,84		0,03%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt und damit an die Gewinne vom Vortag angeknüpft. Marktbeobachter erklärten den Preisanstieg mit der Aussicht auf eine Verlängerung der Förderkürzung wichtiger Ölstaaten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg am Morgen um 40 Cent auf 52,91 Dollar. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 45 Cent auf 49,80 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH/Volkswagen-Chef Matthias Müller: 'Habe mir persönlich nichts vorzuwerfen', Interview mit Matthias Müller, HB, S. 54-57

- Volkswagen sucht künftigen Vorstandschef in eigenen Reihen, Interview mit Konzernchef Müller, HB, S. 54-57

- Volkswagen-Chef hält komplette Umrüstung von Dieseln auf neueste Abgasnorm Euro 6 für zu teuer, Interview mit Konzernchef Müller, HB, S. 23

- Chinesischer Flugzeugbauer Comac spricht mit Bombardier über mögliches Bündnis, FT, S. 1

- Frankfurt und Paris scheinen als neuer Sitz der Europäischen Bankenaufsicht EBA aus dem Rennen, WSJ, S. B1

- US-Arbeitsminister: "US-Wirtschaft bleibt auf Kurs", Interview mit Alexander Acosta, HB, S. 7

- Ermittlungen bei Fox News zu Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs nach Tod des früheren Senderchefs Roger Ailes in Gefahr, FT, S. 13, 17

- Schwarz-Gruppe nimmt mit Lidl und Kaufland 100 Milliarden Euro Umsatz ins Visier, Gespräch mit Schwarz-Chef Klaus Gehrig, FAZ, S. 22

- Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) stimmt gegen Bund-Länder-Finanzreform, Gespräch, HB, S. 13

- Bundesbank stützt Forderungen nach intensiver Aufsicht über Euro-Clearing innerhalb der EU nach Brexit, Gastbeitrag von Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling, BöZ, S. 8

- WDH/Lidl-Chef Klaus Gehrig für allgemeingültige Tarifverträge - Ziel 100 Milliarden Umsatz, Interview, Heilbronner Stimme

- Rolls-Royce spricht mit chinesischem Flugzeugbauer Comac über Lieferung von Triebwerken für dessen möglichen Grossraumjet, China Daily

- Konzern-Allianz gegen Cyber-Kriminalität, Mannheimer Morgen

- Ehemaliger Vizechef der Bank of England warnt vor Unterschätzung einer neuen Weltfinanzkrise, Interview mit Paul Tucker, BöZ, S. 7

- Verbraucherschützer lehnen Ausnahmen vom Provisionsverbot in der Anlageberatung bei Finanzinstituten mit grossem Netz ab, BöZ, S. 5

- Grammer-Aufsichtsrats-Chef: Auftragseingang wegen Machtkampf mit Investoren "halbiert", Gespräch mit Klaus Probst, WiWo

- Ökonom Hans-Werner Sinn: "Macrons Europapläne spalten die EU" - Neue Risiken für die Steuerzahler, Gastbeitrag, WiWo

- Opel-Betriebsrat fordert Sicherheiten für Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, Spiegel

- Ex-Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg tritt als Verwaltungsrat der Beteiligungsgesellschaft Mountain Partners zurück, Gespräch, WiWo

- Union verstärkt Kritik an Internet-Gesetz von Justizminister Heiko Maas (SPD), Gespräch mit stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, Nadine Schön (CDU), Spiegel

- Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verteidigt Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Hass im Internet, Interview, Passauer Neue Presse

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BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG84.31 verzögerte Kurse.-1.09%
E.ON SE7.538 verzögerte Kurse.-1.09%
COMMERZBANK AG9.381 verzögerte Kurse.-1.53%
DEUTSCHE BANK AG16.49 verzögerte Kurse.-2.14%
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