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Zum Fallen verdammt

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25.11.2015 | 17:46

Während allgemein erwartet wird, dass die EZB weitere Stützungsmaßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums vorbereitet, wird die Federal Reserve im Dezember mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Richtung vorgeben, wenn sie die amerikanischen Leitzinsen zum ersten Mal seit fast zehn Jahren erhöht. Diese diametral entgegengesetzten Entscheidungen dürften den Euro im Dezember weiter unter Druck setzen.

Da Peter Praet, Chefvolkswirt der EZB, zugibt, dass die Auswirkung der Geldpolitik der europäischen Institutionen auf die Inflation nur sehr begrenzt zu erkennen ist, kann mit einer Ankündigung zur Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen zum 3. Dezember gerechnet werden. Dies umfasst vor dem Hintergrund stagnierender Verbraucherpreise im Oktober und einer weiterhin hohen Arbeitslosenquote von 10,8% in der Eurozone mindestens eine weitere Reduzierung des Einlagensatzes, um zusätzliche Liquidität in die Wirtschaft zu injizieren.

Auf der anderen Seite bereitet die Federal Reserve die Märkte verstärkt auf eine wahrscheinliche Leitzinserhöhung im Dezember 2015 vor, selbst wenn einige ihrer Mitglieder sich jüngst besorgt zu den langfristigen Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft äußerten oder auch der IWF zur Vorsicht mahnt. Eine Leitzinserhöhung zum 16. Dezember würde die Rückkehr zur Normalisierung der Zinssätze in Bewegung setzen, wenn auch möglicherweise nur sehr langsam, um die Volatilität der Märkte in Schach zu halten. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass die Konjunkturstatistiken auf der anderen Seite des Atlantiks im Großen und Ganzen solide ausfallen, und gleichzeitig die Arbeitslosenquote in den USA auf 5% gefallen ist. Die Gehälter haben im Oktober den höchsten Anstieg seit Beginn der Finanzkrise verzeichnet.

Aus charttechnischer Sicht (auf 2 Wochen Basis) hat der Euro die Unterstützung des Schlusskurses von 1,1446 USD gehalten, um anschließend die Aufwärtstrendlinie, die einigen Käufern noch eine gewisse Hoffnung gegeben hatte, nach unten zu durchbrechen. Der gleitende Durchschnitt (20 Wochen) dreht sich nun nach unten, so dass sich die Kurse in Richtung der langfristigen Unterstützung bei 1,0504 bewegen. Falls diese durchbrochen wird, würde der Weg zu neuen Jahrestiefständen in Richtung 1,0134 und Parität frei werden.


Mathieu Burbau
© Zonebourse.com 2015
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