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Aktienanalyse
Führender Automobilkonzern mit einem KGV von 6x
verzögerte Kurse. Verzögert Nyse - 22.11. 22:00:33
Kurs
$44.29
 
Veränderung
-1.51%
 
Marktkap.
$62.91Mrd.
 
KGV 2017
9.55x
General Motors ist der drittgrößte Hersteller hinter Volkswagen und Toyota. Die Gruppe wurde im Jahr 2009 nach einer schlagzeilenträchtigen Insolvenz von A bis Z restrukturiert. Die Bilanz des überschuldeten Unternehmens wurde damals wieder ins Gleichgewicht gebracht, nachdem Gläubigern ein Aktientausch auferlegt wurde. Auch die Pensionsverpflichtungen wurden in tragfähige Proportionen gebracht und schließlich wurden unrentable Geschäftsbereiche abgestoßen.

 

 

 


Mary Barra - CEO und Präsidentin des Verwaltungsrates in Personalunion  - wurde von keinem geringeren als Warren Buffett, selbst General Motors Aktionär, in höchsten Tönen gelobt. (Die Worte Orakels des Omaha im Wortlaut: „Sie ist Dynamit“).

Dank der allgemeinen Erholung der Weltwirtschaft konnte General Motors seinen Umsatz von ca. 150 Mrd. US Dollar im Jahr 2010 auf 166 Mrd. US Dollar im vergangenen Jahr steigern. Allerdings sind sich die Experten einig, dass der „Zyklus“ im Autosektor seinen Höhepunkte nun erreicht hat und die Verkaufszahlen in den kommenden Jahren wieder sinken dürften bzw. zumindest nicht über die 170 Mrd. US Dollar Marke hinauskommen würden.

Im Zeitraum 2010-2015 erreichte der kumulierte Cash-Gewinn („Free Cash Flow“) – ein relevanteres Maß für die Rentabilität als das Nettoergebnis, da die Investitionsausgaben (Capex) der Autokonzerne oft die Abschreibungen übersteigen  – etwa 17 Mrd. US Dollar.

Diese Gewinne wurden in voller Höhe an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen ausgeschüttet. Diese strategische Entscheidung, gepaart mit einer hervorragenden Bilanz und der besten Kapitalrendite im Autosektor machen General Motors zu dessen bevorzugten Wert im Vergleich zu seinen direkten börsennotierten Konkurrenten.

2016 war ein spezielles Jahr für General Motors was Investitionen in Produktionskapazitäten betrifft, denn diese wurden um das Vierfache erweitert. Wenn man diese herausrechnet und somit das Jahresergebnis normalisiert, wird ersichtlich, dass das Unternehmen  einen Rekordgewinn von 8 Mrd. US Dollar erzielte.

Mit einer Marktkapitalisierung von 54 Mrd. US Dollar wird GM somit „nur“ mit dem Siebenfachen des letztjährigen Gewinns gehandelt. Dies entspricht einer ausgesprochen niedrigen Bewertung für einen Weltmarktführer, der von einem hervorragenden Management geleitet wird.

Die offensichtlich Skepsis des Markts begründet sich durch den Strukturumbruch, mit dem sich die Automobilindustrie konfrontiert sieht. Konkret sind damit gemeint der „Tesla Effekt “, die neuen Trends bei der Personenbeförderung (Uber, Lyft) sowie das Ende eines Zyklus (von Jahr zu Jahr steigender Absatzzahlen) auf dem nordamerikanischen Markt für Neu und Gebrauchtwagen.

Darüber hinaus ist die mit Autoherstellern verbundene Intransparenz mancher Unternehmensteile weiterhin vorhanden: die schwer zu verstehende Finanzierungssparte (mit einem großen Anteil an potenziellen „subprime“ Darlehen), die Ungewissheit, ob die massiven Investitionen (21 Mrd. US Dollar seit 2009) auch die entsprechende Rendite bringen werden sowie die extreme Abhängigkeit von der Konjunktur.

Nichtsdestotrotz spricht die schiere Größe für General Motors. Dank der damit verbundenen Skaleneffekte, die außerhalb des zum Beispiel von Porsche besetzen Luxussegments einfach nötig sind, verfügt das Unternehmen über das Potential auf Dauer rentabel wirtschaften zu können. Dazu kommt das General Motors über eine hervorragende Marktposition in Amerika und China verfügt.

Auch bei der Thematik Elektromobilität hat General Motors den Zug nicht verpasst: Das Modell Chevrolet Bolt ist ein großer Erfolg und auf diversen Märkten wurden unlängst  einige neue Modelle eingeführt, die sehr gut ankommen.

Selbst wenn man also von einem Umsatzrückgang und einem Fallen des Gewinns auf den Durchschnitt der vergangenen sieben Jahre ausgeht (4 – 5 Mrd. US Dollar jährlich),  kann man General Motors bei einem KGV von zwischen 11x und 13x als günstig bewertet bezeichnen.

Während Anleger vor diesem Hintergrund auf steigende Kurse setzen können, profitieren sie in der Zwischenzeit von einer attraktiven Dividende, die einer Rendite von 4,35% entspricht, sowie von umfangreichen Aktienrückkäufen.
Artikel veröffentlich am 17.07.2017 | 06:29

Carl Cantor
© 4-traders.com 2017

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