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Aktien Osteuropa Schluss: Verluste in Budapest - Moskau im Plus

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14.07.2017 | 19:20

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - An den osteuropäischen Aktienmärkten hat sich am Freitag die Börse in Moskau deutlich gegen die ansonsten eher trübe Stimmung an den Handelsplätzen diesseits des Atlantiks gestemmt. In Warschau und Prag gab es keinen klaren Trend, während in Budapest die Verluste überwogen.

Der ungarische Leitindex Bux <XC0009655090> gab um 0,63 Prozent auf 35 915,42 Punkte nach. In Budapest waren kursrelevante Meldungen Mangelware. Unter den Schwergewichten zeigten MOL <HU0000068952> mit einem Abschlag von 1,5 Prozent die deutlichste Kursveränderung. Unter den Finanzwerten verbilligten sich OTP Bank <HU0000061726> um 0,5 Prozent. Die Aktien des Pharmaunternehmens Gedeon Richter fielen um 0,25 Prozent und MTelekom <HU0000073507> kamen um 0,2 Prozent zurück.

Der Warschauer Wig-30 <PL9999999375> bewegte sich mit plus 0,02 Prozent auf 2722,71 Punkte kaum vom Fleck. Der breiter gefasste Wig legte um 0,18 Prozent auf 62 172,72 Punkte zu.

In einer Branchenbetrachtung ging es vor allem mit Werten aus der Finanzbranche abwärts. Die Aktien der Alior Bank verbilligten sich um 1,7 Prozent. Die Aktien von Mbank mussten ein Minus von 1,5 Prozent verbuchen, und Bank Pekao kamen um 0,3 Prozent zurück.

Die Papiere des führenden polnischen Ölunternehmens PKN Orlen hingegen legten um 1 Prozent zu. Die Aktien des Branchenkollegen PGNiG <PLPGNIG00014> verbuchten ein Plus von 0,9 Prozent. Hier könnten die höheren Rohölnotierungen unterstützt haben.

Der tschechische Leitindex PX <XC0009698371> bewegte sich mit minus 0,04 Prozent auf 1000,54 Punkte kaum vom Fleck. Auch die Schwergewichte zeigten keine deutliche Kursbewegungen. Mit Blick auf die Finanzwerte fielen die Aktien der Komercni Banka <CZ0008019106> um 0,32 Prozent, während die der Moneta Money Bank um gut 1 Prozent stiegen.

Der Moskauer RTS-Interfax-Index <RU000A0JPEB3> hingegen stieg um 1,40 Prozent auf 1044,27 Punkte. Die schwer gewichteten Rohstoffwerte profitierten vom schwachen Dollar, der die Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen ankurbelte./la/stw


© dpa-AFX 2017
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