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Aktien Schweiz: SMI baut Verluste vor EZB-Entscheid weiter aus

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14.06.2018 | 11:47

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steckt am Donnerstagmorgen in der Verlustzone fest. Geprägt wird die Stimmung vom Notenbankreigen. Am Mittwoch hat die US-Notenbank Fed ein schnelleres Tempo bei den Leitzinserhöhungen angeschlagen, was die Aktien rund um den Globus belastet. Sie stellt für den weiteren Jahresverlauf neu zwei weitere Zinsschritte in Aussicht statt wie bisher einen.

Am Nachmittag dürfte sich der Fokus der Anleger auf die Entscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) richten. Sie steht vor einer richtungweisenden Debatte über ihr billionenschweres Wertpapierkaufprogramm. Im Hintergrund ist auch der internationale Handelsstreit weiterhin präsent.

Der Swiss Market Index (SMI) steht um 10.45 Uhr 0,73 Prozent tiefer bei 8'634,61 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,65 Prozent auf 1'447,42 Zähler und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,72 Prozent auf 10'400,88 Stellen. Sämtliche Aktien aus dem SMI-/SLI-Tableau ausser Swisscom (unverändert) stehen im Minus.

Auf den Index drücken deutliche Verluste beim defensiven Schwergewicht Nestlé (-1,5%). Die ebenfalls defensiven Givaudan-Aktien (-1,2%) geben auch stark nach.

Die Sika-Aktien (-1,3%) weiten gegen Mittag die Verluste deutlich aus. Zu Handelsstart hatten sich die Titel noch verhältnismässig gut geschlagen. Zuletzt hatten die Titel dank der Einführung der Einheitsaktie und der Einigung im Streit mit Saint-Gobain deutlich zugelegt.

Der Hörgerätehersteller Sonova führt zwar theoretisch die Verliererliste mit einem Kursminus von 2,1 Prozent an. Ein guter Teil der Kursverluste von 3,65 Franken gehen allerdings auf den Dividendenabschlag von 2,60 Franken zurück.

Die Luxustitel Swatch und Richemont geben je rund 1 Prozent nach. Bei ihnen belasten schwache Konjunkturdaten aus dem wichtigen Exportmarkt China. Die Detailhandelsumsätze legten im Mai schwächer zu als erwartet. Sie zogen um 8,5 Prozent an. Experten hatten ein Plus von 9,6 Prozent erwartet, nach einem Anstieg von 9,4 Prozent im April.

Die Pharmaschwergewichte Novartis (-0,5%) und Roche (-0,8%) geben ebenfalls mit dem Markt nach. Neue Studiendaten zum Medikament Ocrevus und eine Zulassungserweiterung für Avastin durch das FDA haben auf den Kurs der Genussscheine von Roche kaum einen Einfluss.

Die Finanzwerte halten sich derweil besser als der Markt. Die Titel von UBS, Credit Suisse und Julius Bär verlieren zwischen 0,1 und 0,3 Prozent. Für ihre Erträge sind schneller steigende Zinsen eine gute Nachricht. Die Versicherer Swiss Re, Swiss Life verzeichnen Kursabschläge von 0,3 beziehungsweise 0,4 Prozent, Zurich (-0,6%) und Baloise (-0,5%) geben etwas stärker nach.

Der Vermögensverwalter Partners Group (-0,2%) hat zwar anfängliche Gewinne wieder eingebüsst, kommt aber mit glimpflichen Einbussen davon. Wacker halten sich auch die Adecco-Aktien (-0,03%) nach einer Kurszielsenkung von HSBC. Die Bank hat gleichzeitig die Empfehlung "Buy" bestätigt. Am besten schlagen sich die Swisscom-Aktien, die unverändert notieren.

Im breiten Markt sind die Aktien des Logistikkonzerns Ceva Logistics gesucht (+2,8%). Die Titel profitieren von Kaufempfehlungen der am Börsengang beteiligten Banken. Die Banken sind der Überzeugung, dass sich der im Vergleich zu anderen Logistikunternehmen hohe Bewertungsabschlag über die Zeit relativiert. Morgan Stanley spricht sogar von einer "spannenden Turnaround-Story".

Weiter bergab geht es mit den Aktien von Meyer Burger (-3,1%) nach einer Abstufung durch die Zürcher Kantonalbank. Die Titel verloren bereits am Vortag 4,5 Prozent, nachdem die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation dem Solarzulieferer einen Verstoss gegen die Rechungslegungsvorschriften vorgeworfen hat.

Sehr schwach und auf neuem Allzheittief präsentieren sich Asmallworld (-10%).

tt/cf

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