Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmeldung
Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News

News

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeNews im FokusMeistgelesene NewsBusiness LeadersTermine 

Aktien Schweiz Schluss: Freundlich - SMI mit Schwung über 9'000 Punkte

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
19.06.2017 | 18:16

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat einen starken Start in die neue Woche hingelegt. Dank Rückenwind von den US-Börsen konnte der Leitindex SMI die zwischenzeitlich preisgegebene Marke von 9'000 Punkten am Nachmittag bequem wieder erobern. Zuvor hatten der freundliche Wochenstart in Asien und der Ausgang der Parlamentswahlen in Frankreich den Dividendenpapieren Schwung verliehen.

"Das Risiko einer möglichen Sommerkorrektur gegen die Chance einer sich wieder beschleunigenden Rally", ist das meistdiskutierte Thema im Handel, sagten Händler. Die Wahlen in Frankreich hätten jedenfalls Hoffnungen geweckt, dass der neue Präsident Emmanuel Macron seine geplanten Wirtschaftsreformen durchsetzen kann. Der Terminkalender war ansonsten zu Beginn der neuen Woche noch recht überschaubar.

Der Swiss Market Index (SMI) legte am Montag um 0,75% auf 9'030,30 Punkte zu. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, stieg um 0,85% auf 1'429,71 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,72% auf 10'289,08 Zähler. Von den 30 wichtigsten Titel gingen 27 mit positiven Vorzeichen aus dem Tag, einer tiefer und zwei unverändert.

Credit Suisse stachen mit einem Kursplus von 3,4% hervor, nachdem die Bankentitel in der Vorwoche noch deutlich verloren hatten. Verschiedene Institute hatten nach dem erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung das Rating erhöht bzw. die Titel mit Kaufempfehlung wieder in ihre Bewertung aufgenommen.

Zudem gebe es erste Anzeichen einer positiven Dynamik in der internationalen Vermögensverwaltung sowie in der Region Asien/Pazifik, sagten Marktteilnehmer mit Blick auf die Credit Suisse. Die anderen beiden im SMI vertretenen Bankaktien UBS (+0,4%) und Julius Bär (-0,4%) hinkten hinterher.

Grössere Kursgewinne waren quer durch alle Branchen zu sehen. So zogen etwa Swatch um 2,3%, Dufry um 1,8%, Swiss Re um 1,4% und Givaudan um 1,3% an. Adecco rückten um 0,9% vor. Hier spielte wohl auch ein gewisser "Macron-Effekt" - ist Frankreich doch der Schlüsselmarkt des Personaldienstleisters.

Bei den Schwergewichten stachen Novartis mit plus 1,4% heraus. Der Pharmakonzern profitierte von einer Zulassung in der EU bei der Generika-Tochter Sandoz: Künftig darf das Biosimilar Rixathon zur Behandlung von Patienten mit bestimmten Formen von Blutkrebs und immunologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Rixathon ist ein Nachahmer-Präparat des Roche-Blockbusters MabThera. Die Roche-Bons schlossen 0,5% höher.

Nestlé gingen unverändert aus dem Handel. Die Aktien des Nahrungsmittel-Riesen hatten allerdings im frühen Handel ein neues Allzeithoch erreicht.

Unter dem Gesamtmarkt schnitten bei den Blue Chips auch Sonova (unverändert) ab, die allerdings in diesem Jahr die bisher beste Performance ausweisen. Am hinteren Tabellenende waren auch Partners Group (+0,1%), Kühne+Nagel (+0,3%), Swisscom (+0,3%) oder LafargeHolcim (+0,4%) zu finden.

Am breiten Markt profitierten Conzzeta (+4,2%) von einer positiven Gewinnwarnung. Der Mischkonzern rechnet im ersten Halbjahr mit einem Umsatzwachstum von 15% bis 20% sowie einem um über 40% höheren Betriebsergebnis. Elma hatte bereits am Freitag höhere Halbjahreszahlen in Aussicht gestellt. Am Montag reagierten die Aktien mit etwas Verspätung - aber dafür mit einem satten Sprung um 16,2%.

Kräftig legte Börsenneuling Idorsia (+5,9%) zu, nachdem der Einstand an der SIX am Freitag bereits erfolgreich über die Bühne gegangen war. Viele Fachleute würden zwar zweifeln, dass das Forscherpaar Martine und Jean-Paul Clozel ein zweites Meisterstück - nach Actelion - vollbringen kann, schreibt die "NZZ am Sonntag". Das hätten sie allerdings schon mehrmals getan, und stets hätten die Clozels sie eines Besseren belehrt.

Grösste Verlierer aus der zweiten Reihe waren New Value (-8,4%), nachdem die Beteiligungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2016/17 einen Verlust eingefahren hat. Kuros gaben um 5,2% auf 13,60 CHF nach; der Pharmakonzern gab die Platzierung von bis zu 1,6 Millionen neuen Aktien in einer Spanne zwischen 12,50 und 15,50 CHF bekannt.

ra/mk

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus
News im Fokus
Werbung
News im Fokus 
0.37%Ölpreise leicht gestiegen
0.13%DEVISEN : Euro legt leicht zu
Meistgelesene News
07:00 Pizza- und Pasta-Kette Vapiano gibt Aktien zu 23 Euro aus
07:05 Implenia mit weiterem Grossauftrag
08:19 ALLERGY THERAPEUTICS PLC : Investoren und Analysten besuchen Konzernzentrale in England
08:17 STARTUPS IM DATA SPACE : 3 Unternehmen – 3 Erfolgsgeschichten
08:20 Tamedia Advertising gewinnt Medien Award 2017
Am häufigsten empfohlene Artikel
09:03 DAX-ANALYSE AM MORGEN : Starker ifo-Index stützt nur kurz
08:56 CONTINENTAL : Die Frage nach den wirtschaftlichen Auswirkungen
08:54 PFEIFFER VACUUM : Das sieht sinnvoll aus
08:51 UBP-ZÜRICH-CEO : Bin mit dem bisherigen Verlauf 2017 sehr zufrieden
08:49 General Motors rechnet mit weniger Verkäufen in den USA