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Anleger nach Trump-Tiraden verunsichert - Kraft Heinz gefragt

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20.02.2017 | 11:59
Traders work at their desks in front of the German share price index, DAX board, at the stock exchange in Frankfurt

Das Chaos in der US-Regierung wenige Wochen nach dem Antritt von Präsident Donald Trump macht die Anleger nervös.

Aus Unsicherheit über den politischen Kurs des 70-Jährigen warfen sie am Freitag Aktien aus ihren Depots. Börsianer stellen zunehmend infrage, ob die Rekordjagd an der Wall Street gerechtfertigt war. "Der zusehends unberechenbar anmutende Führungsstil von Trump stellt das Vertrauen an den Finanzmärkten auf die Probe", sagte Analyst Gregor Kuhn von IG Markets. Für Aufregung sorgte die 143 Milliarden Dollar schwere Kaufofferte des US-Ketchup-Riesen Kraft Heinz für den fast doppelt so großen Konkurrenten Unilever.

Der Dow-Jones-Index, der seit Trumps Einzug ins Weiße Haus im Januar fast 1000 Punkte zugelegt hat und von einem Hoch zum anderen spurtete, gab bis zum frühen Nachmittag in New York 0,3 Prozent auf 20.551 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2342 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg dagegen um 0,1 Prozent auf 5820 Stellen.

In Frankfurt ging der Dax unverändert mit 11.757 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 gab 0,2 Prozent auf 3302 Zähler nach. Auf Wochensicht gewann der deutsche Leitindex zwar immer noch knapp ein Prozent.

Anleger machte vor allem nervös, dass Trump sein Regierungsteam noch immer nicht beisammenhat. Sein Kandidat für den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters, Robert Harward, lehnte das Angebot aus familiären und finanziellen Gründen ab. Zudem sorgte Trump mit einem erneuten Angriff auf Journalisten bei einer Pressekonferenz für Aufsehen. "Trumps sprunghaftes Auftreten untergräbt das Vertrauen der Investoren" sagte Fonds-Manager Angus Gluskie von White Funds Management.

Reichlich Gesprächsstoff an den Börsen gab es angesichts der geplanten Mega-Übernahme von Unilever. Kraft will den Hersteller von "Langnese"-Eis und "Axe"-Deo übernehmen und einen Giganten im Konsumgüterbereich schmieden. Die in London notierten Unilever-Titel schossen um 13 Prozent in die Höhe, Kraft zogen in New York um bis zu 9,1 Prozent an. Unilever lehnt die Offerte bislang ab, Kraft will nach eigenen Angaben den Deal durchbringen. "Für Kraft wäre das ein sehr kostspieliger Zukauf, der allerdings viel Potenzial für Synergieeffekte birgt", sagte Analyst Neil Wilson von ETX Capital. Die Firmen könnten Sparten zusammenlegen und Kosten sparen. Ein fusionierter Konzern habe zudem die Marktmacht, Preise in Supermärkten zu bestimmen.

Auf dem Verkaufszettel standen Bankenaktien, die zuletzt deutlich gestiegen waren. So gaben Bank of America, Morgan Stanley, Wells Fargo und Citigroup allesamt nach.

Campbell-Anteilscheine büßten rund sieben Prozent ein. Der weltgrößte Suppenproduzent hatte Quartalszahlen vorgelegt, die schlechter als erwartet ausfielen.

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