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Chance oder Risiko: Handwerker mit Nachholbedarf bei Digitalisierung

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19.05.2017 | 13:04

CHEMNITZ (dpa-AFX) - Kein schnelles Internet, zu wenig Geld und geeignetes Personal: Die Handwerksbetriebe in Südwestsachsen haben großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung. Wie die Handwerkskammer Chemnitz am Freitag mitteilte, sieht mit 18 Prozent nicht einmal jeder fünfte Betriebsinhaber in ihr eine Chance. Das habe eine Umfrage unter 942 Handwerksbetrieben in der Stadt Chemnitz, dem Erzgebirgskreis, dem Vogtlandkreis sowie den Landkreisen Zwickau und Mittelsachsen ergeben. Für 5,9 Prozent der Befragten ist die Digitalisierung gar ein Risiko, während rund ein Drittel weder Chance noch Risiko darin erkennen können.

"Die Befragung zeigt uns, dass wir den Nutzen der Digitalisierung für das Handwerk noch besser vermitteln müssen", sagte Kammer-Präsident Frank Wagner. Dazu gehöre die Klärung, was Digitalisierung beinhaltet. "Umfasst die Digitalisierung auch das elektronische Kassenbuch oder sprechen wir von digitalen Fertigungstechniken mittels CNC-Maschinen und 3-D-Drucker", fragte Wagner.

Laut Handwerkskammer hat rund ein Sechstel der Betriebe in den vergangenen zwölf Monaten in die Digitalisierung investiert. Schwerpunkte lagen in der Betriebsorganisation und der Kundengewinnung. In diese Bereiche sowie in Datenschutz und Systemsicherheit wollen 13,4 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten investieren.

Problematisch ist aus Sicht der Handwerkskammer der mangelhafte Ausbau von Breitbandverbindungen. "Wenn es nicht rasch flächendeckendes schnelles Internet gibt, findet die Digitalisierung ohne uns statt", sagte der Handwerkskammer-Präsident. Zudem fehlten vielen Betrieben das Geld, das Personal und die Zeit, um intensiv die Digitalisierung in Angriff zu nehmen./mkl/DP/tos


© dpa-AFX 2017
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