Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

China: Premier Li wirbt für Globalisierung und Freihandel

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
27.06.2017 | 11:10

Kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat China demonstrativ für freien Handel und Globalisierung geworben. Freihandel sei "eine Voraussetzung für fairen Handel", sagte Chinas Premier Li Keqiang am Dienstag auf dem "Sommer-Davos" genannten Weltwirtschaftsforum in der chinesischen Stadt Dalian.

Li spielte damit auf die Abschottungstendenzen des neuen US-Präsidenten Donald Trump an, der seit dem Beginn seiner Amtszeit ebenfalls oft "fairen Handel" forderte, damit einhergehend aber Strafzölle androhte sowie den Ausstieg seines Landes aus dem pazifischen Freihandelsabkommen TTP ankündigte.

Wer Handel beschränke, verursache Ungleichgewichte, warnte Li. Obwohl westliche Firmen sich unverändert über unfaire Bedingungen und unzureichende Marktzugänge in China beklagen, versicherte der Premier, dass "Investitionen aus allen Ländern" willkommen seien. Die Globalisierung werde begrüßt.

Mit seiner Rede umwarb der Premier die Investoren und anderen Teilnehmer des jährlichen Treffens, das zum elften Mal in China stattfindet. Li nutzte das Forum auch, um zu versuchen, Ängste über eine drohende Schuldenkrise in China zu zerstreuen. Zwar gebe es "einige Risiken" im Finanzsystem. Diese seien allerdings unter Kontrolle.

Im Mai hatte die US-Ratingagentur Moody's Chinas Kreditwürdigkeit schlechter eingeschätzt und das Rating des Landes um eine Stufe gesenkt. Grund waren Befürchtungen, Chinas bisherige finanzielle Stärke könnte in den kommenden Jahren leiden. Erwartet würden steigende Schulden bei zugleich abnehmenden Wachstumsraten. Nach Meinung von Moody's hält Peking die Wirtschaft vor allem durch Konjunkturprogramme am Leben.

Vor den Wirtschaftsvertretern in Dalian bekräftigte Li, dass die Regierung die für dieses Jahr gesteckten Wachstumsziele erreichen werde. Von Januar bis März war Chinas Wirtschaft um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Das Land sei weniger abhängig von Exporten. Dafür profitiere die Wirtschaft zunehmend von einem starken Dienstleistungssektor.

Quelle: dpa


Ulrich Ebensperger
© 4-traders.com 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
17:33OECD : Steuern und Abgaben in Deutschland weit über Durchschnitt
DP
17:31SHAHID KHAN : US-Milliardär Shahid Khan will Wembley-Stadion kaufen
DP
17:31OTS : Renault Bank Geschäftsbereich der RCI Banque S.A. Niederlassung ...
DP
17:18DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 26.04.2018
DP
17:04DEVISEN : Eurokurs fällt nach EZB-Sitzung auf tiefsten Stand seit Mitte Januar
DP
16:58UNITED ENGINE CORPORATION : UEC stellt in Deutschland seine Kenntnisse über industrielles Outsourcing in der Flugzeugmotorenbranche vor
DP
16:57Merkel will bei Trump die Stimmung im Handelsstreit verbessern
DP
16:51EZB bleibt trotz schwächerer Konjunktursignale zuversichtlich
AW
16:45VERBAND DER WELLPAPPEN-INDUSTRIE E.V. : Absatzrekord bei katastrophaler Marge
DP
16:44Ökonomen über die EZB - 'Draghi musste einen Spagat machen'
AW
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung