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Daimler: Das klingt gut

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12.10.2017 | 09:01

Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) hat angekündigt, in Brasilien weiter kräftig investieren zu wollen. So soll die Tochter Mercedes Benz do Brasil rund 600 Mio. Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre investieren. Hier geht es aber nicht um die Sparte PKWs, sondern um Nutzfahrzeuge.

Die dortige Tochter ist laut Daimler bereits jetzt „der größte Nutzfahrzeughersteller in Lateinamerika“. Die Investitionen sollen auch die beiden dortigen Produktionswerke modernisieren. Diese sollen bis 2022 „den höchsten Produktionsstandards entsprechen“. Also ist das derzeit offensichtlich noch nicht der Fall. Zudem soll die Fahrzeugpalette modernisiert und in digitale Dienste investiert werden.

 

Daimler-Chart: boerse-frankfurt.de

2016 Investitionen von ca. 5,889 Mrd. Euro

Das klingt gut und ist auch erfreulich – Investitionen in die Realwirtschaft, Verbesserung von Nutzfahrzeugen zum Wohle der brasilianischen Wirtschaft und auch für Daimler wird etwas hängen bleiben. Es ist aber im Grunde keine bahnbrechende Nachricht. Denn wenn in 5 Jahren 600 Mio. Euro investiert werden sollen, sind das im Durchschnitt 120 Mio. Euro pro Jahr. Um das mal in Relation zu setzen: Im vorigen Geschäftsjahr hat Daimler laut eigenen Angaben insgesamt weltweit 5,889 Mrd. Euro investiert. Eine Ankündigung von durchschnittlich 0,12 Mrd. Euro Investitionen/Jahr für den brasilianischen Nutzfahrzeugmarkt ist insofern nett, aber es gilt doch die Relationen zu sehen.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Daimler


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