Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Demographie : Überalterung der Bevölkerung bremst Zinsentwicklung

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
26.07.2017 | 17:20
Elderly woman undergoes therapy in a pool in San Jose

Die fortschreitende Überalterung im Euro-Raum dämpft einer Studie von Notenbankexperten zufolge die Zinsentwicklung.

Wenn die Alterung der Gesellschaft weiter voranschreitet, bleiben die kurzfristigen Realzinsen bis 2019 negativ und liegen auch im Zeitraum 2020 bis 2025 nur nahe Null. Zu diesem Schluss kommen Giuseppe Ferrero und Stefano Neri von der Bank von Italien sowie Marco Gross von der EZB in einer Studie, die die Europäische Zentralbank am Mittwoch veröffentlichte. In den kurzfristigen Realzinsen wird die Inflation mitberücksichtigt. Im Juni lag die Teuerung im Währungsgebiet bei 1,3 Prozent. Der EZB-Leitzins steht aktuell bei Null Prozent.

In ihrer Studie gehen die Notenbankexperten unter anderem davon aus, dass im Jahr 2025 auf je 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter etwa 61 Menschen im Alter von unter 15 und über 65 Jahren kommen. 2015 waren dies noch rund 54. Der Anstieg betrifft vor allem die Rentner. Je höher ihr Anteil ist, um so größere Lasten müssen die Erwerbsfähigen in einer Gesellschaft schultern. In einem sehr optimistischen Szenario, in der dieses Verhältnis auch 2025 noch bei 54 Kindern und Rentnern je 100 Erwerbsfähigen liegt, würden bis dahin die kurzfristigen Realzinsen laut den Autoren hingegen auf 1,3 Prozent steigen.

Die Notenbankexperten sehen angesichts des Einflusses der demografischen Entwicklung auf die Zinsen vor allem die Politik am Zug: Sie empfehlen eine Struktur- und Haushaltspolitik, die Anreize für einen späteren Rentenbeginn schafft und Investitionen in die Forschung fördert. "Solch eine Politik wäre notwendig, um die negativen Auswirkungen der Alterung auf die langfristigen Wachstumsaussichten zu begrenzen." Deutschland gehört zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate in Europa. Der Trend zur Kinderlosigkeit wurde zuletzt aber gestoppt.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
18:13 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schliesst nach EZB-Entscheid mit Verlusten
17:53 DEUTSCHE ANLEIHEN : Kursverluste - EZB-Aussagen bewegen wenig
17:52 Aktien Frankfurt Schluss: Dax schließt nach EZB-Entscheid mit Verlusten
17:46 NÜRNBERGMESSE : Zeit- und Kostenplan für neue Halle wird eingehalten
17:45 Maschinenbauer kauft insolvente Unternehmensgruppe Henschel
17:43 Tagesüberblick Wirtschaft
17:27 Union pocht auf GroKo - SPD ziert sich - Steinmeier sieht Zeitdruck
17:27 Deutschlands Boom dauert an - aber Einkommens-Ungleichheit
17:20 Kein Ende der EZB-Nullzinspolitik in Sicht
17:17 DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 14.12.2017
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung