Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Märkte

News : Märkte

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 

Deutsche Bank sieht hohes Überraschungspotenzial für Frankreich-Wahl

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
21.04.2017 | 13:02

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Ausgang der als Schicksalsentscheidung für Europa geltenden Präsidentschaftswahl in Frankreich ist laut der Deutschen Bank unsicher wie nie zuvor. Am europäischen Aktienmarkt sei das Risiko des engen Rennens um den Elysee-Palast allerdings nicht eingepreist, schrieb Analyst Sebastian Raedler in einer Studie vom Freitag. Im Gegenteil: Die Bewertung zeige gestützt auf die weltweite Konjunkturbelebung einen gewissen Vertrauensvorschuss.

Die jüngsten Umfragen zeigten eine leichte Führung des Sozialliberalen Emmanuel Macron vor der Rechtspopulistin Marine Le Pen mit wiederum leichtem Abstand vor dem Linksaußen-Kandidaten Jean-Luc Melenchon und dem Konservativen François Fillon. Die Anleiheexperten der Deutschen Bank hätten jedoch ein durchschnittliches Abweichungsrisiko von 6 Prozentpunkten für den ersten Wahlgang errechnet, so Raedler. Die Gefahr einer anderen Konstellation für den zweiten Wahlgang als der aktuell am Markt als wahrscheinlichsten gesehenen Macron/Le Pen sei daher sehr hoch. In der zweiten Runde sei die mögliche Abweichung von den Umfragewerten in der Vergangenheit teils noch höher gewesen.

Auch die Bankenbranche halte sich trotz aller Unsicherheiten und zuletzt gefallener Anleiherenditen sehr gut, erklärte Raedler weiter. Zwei Jahre lang hätten sich die Papiere der Geldinstitute an die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen geklammert. Zuletzt hätten sie sich allerdings um 5 Prozent nach oben abgekoppelt. Die Deutsche-Bank-Anleiheexperten rechnet im Falle von Wahlsiegen von Macron oder Fillon mit einem Renditeanstieg auf 0,5 Prozent. Bei einem Erfolg von Melenchon drohe ein Rückschlag auf 0,1 Prozent und bei Le Pen sogar auf minus 0,1 Prozent. Letzteres würde bedeuten, dass sich Banken um 14 Prozent schwächer entwickeln müssten als der Gesamtmarkt./ag/mis/fbr


© dpa-AFX 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Märkte"
07:36 MORNING BRIEFING : International
07:16 DAX-FLASH : Dax wieder etwas stabiler erwartet
11.12. Aktien New York Schluss: Wall Street legt zu Wochenbeginn weiter zu
11.12. Aktien New York: Gewinne zu Wochenbeginn
11.12. AKTIEN OSTEUROPA SCHLUSS : Überwiegend Verluste - Moskau aber klar im Plus
11.12. Europas Börsen holen Luft - Bitcoin im Rampenlicht
11.12. AKTIEN WIEN SCHLUSS : Freundlicher Wochenbeginn
11.12. DAX-Anleger warten auf wichtige Entscheidungen, Siemens kämpft sich zurück
11.12. Aktien Schweiz Schluss: Stillhalten vor US-Zinsentscheid
11.12. Aktien Europa Schluss: Starker Euro drückt EuroStoxx etwas ins Minus
News im Fokus "Märkte"
Werbung