Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Deutschen Bauindustrie : Streit um neue Umweltvorschriften im Baugewerbe

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
26.06.2017 | 16:00

Teuer für Bauherren, erfreulich für Badegäste: Eine geplante Mantelverordnung des Bundes für die Entsorgung von Bauabfällen wird nach Einschätzung der Baubranche die Baukosten in Deutschland in die Höhe treiben - und als Nebeneffekt die Zahl der Baggerseen steigen lassen.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Zentralverband des deutschen Baugewerbes und der Bundesverband Baustoffe warnen, dass künftig bis zu 50 Millionen Tonnen Bodenaushub und Bauschutt zusätzlich pro Jahr auf Deponien entsorgt werden müssen. Das Bundesbauministerium hält das für Schwarzmalerei: "Wir rechnen bundesweit mit sieben bis zehn Millionen Tonnen Bodenmaterial, das zusätzlich deponiert werden müsste - sofern sich keine alternativen Entsorgungswege ergeben", kontert ein Ministeriumssprecher.

Der Anlass des Streits: Bei fast jedem Bauprojekt wird zuerst ein großes Loch gegraben. So fallen beim Bau eines durchschnittlichen Einfamilienhauses nach Daten des Baugewerbes durchschnittlich 900 Tonnen an, deren Entsorgung mit etwa 25 000 Euro zu Buche schlägt. Wenn die Verordnung kommt, würden diese Kosten stark steigen, warnen Vertreter der Baubranche unisono.

Bisher werden mit dem Material aus neuen Löchern häufig alte verfüllt, darunter viele ehemalige Kies- und Sandgruben. Allerdings wurde über Jahrzehnte nicht genau analysiert, ob chemisch belastete Stoffe in die alten Gruben wanderten. Sollten die Befürchtungen der Baubranche eintreten, werden viele alte Gruben nicht mehr verfüllt werden können. Was unter dem Grundwasserspiegel liegt, bliebe als Baggersee erhalten.

Quelle: dpa


David Meurisse
© 4-traders.com 2017
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
24.11. NRW-SPD sieht große Koalition skeptisch - Unterstützung für Schulz
24.11. SCHULZ : Gespräch am Donnerstag - Vorwürfe an Union und FDP
24.11. DEVISEN : Eurokurs bleibt über 1,19 US-Dollar - Höchster Stand seit September
24.11. OTS : Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Korrekturgefahr, Analyse zum Ölmarkt ...
24.11. Bund prüft Verkauf seiner Kölner Flughafenanteile - SPD-Kritik
24.11. EU gibt Großbritannien mehr Zeit für Brexit-Zugeständnisse
24.11. FRANKREICH : Arbeitslosenzahl legt etwas zu
24.11. Bahn-Aufsichtsratschef Felcht tritt Ende März zurück
24.11. DIW-Chef sieht nach Jamaika-Aus andere Konstellationen skeptisch
24.11. Tagesüberblick Wirtschaft
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung