Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

4-Traders Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Devisen: Euro steigt auf Dreijahreshoch - Zum Franken kurz über 1,18 CHF

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.01.2018 | 16:58

FRANKFURT (awp international) - Die Einigung in der Sondierung für eine grosse Regierungskoalition in Deutschland hat den Eurokurs am Freitag weiter steigen lassen. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung 1,2149 USD. Das war der höchste Stand seit Ende 2014, also seit rund drei Jahren.

Auch gegenüber dem Franken legte der Euro am Freitag kräftig zu und erreichte mit zwischenzeitlich 1,1804 CHF den höchsten Stand seit Januar 2015, als die SNB das Kursregime gegenüber dem Euro aufgab. Am späten Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1795 CHF. Der US-Dollar verlor zum Franken im Tagesverlauf rund einen halben Rappen. Er ging zuletzt zu 0,9716 CHF um.

Auslöser der Euro-Gewinne von etwa einem Cent war die Einigung von Union und SPD in der Sondierung für eine neuerliche grosse Koalition. An den Finanzmärkten sorgte die Übereinkunft, die auf Seite der SPD noch mit vielen Fragezeichen wie einer Parteitagsabstimmung versehen ist, für Erleichterung. Eine Regierungsbildung in der grössten Volkswirtschaft der Eurozone, die seit der Bundestagswahl vom Herbst von einer geschäftsführenden Regierung geleitet wird, wird damit etwas wahrscheinlicher.

Bankvolkswirte bewerteten die Einigung der Parteien jedoch gemischt. Carsten Brzeski, Chefökonom der Direktbank ING-Diba, sprach von einem "Durchbruch mit einem bitteren Beigeschmack". Einerseits öffne die Einigung die Tür für eine neue Regierung, was positiv zu werten sei. "Allerdings ist es eindeutig kein Durchbruch für die Wirtschaft." So deute vieles auf eine Fortsetzung der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre hin. Wachstumsfördernde Reformen seien dagegen kaum ersichtlich.

Schon am Donnerstag war der Euro ebenfalls um einen Cent gestiegen. Auslöser waren Hinweise aus der EZB auf eine perspektivisch weniger lockere Geldpolitik gewesen. Fachleute rechnen damit, dass die Notenbank ihre zur Konjunktur- und Inflationsbelebung aufgelegten Wertpapierkäufe in absehbarer Zeit einstellt, möglicherweise gegen Ende dieses Jahres. Steigende Leitzinsen werden mit diesem Schritt aber nicht verbunden. Vielmehr dürfte die Notenbank ihre Niedrigzinspolitik noch bis ins Jahr 2019 fortsetzen, meinen Experten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88983 (0,89075) GBP und 134,88 (134,19) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1326,80 (1323,05) Dollar gefixt.

/bgf/jsl/he/yl/cp

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
06:30Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 22. April 2018
AW
21.04.ELEKTROTECHNIK-VERBAND : Verschärfter Wettbewerb um Fachkräfte
DP
21.04.Bundesregierung begrüßt Ankündigung Nordkoreas als ersten Schritt
DP
21.04.Bundesagentur-Chef Scheele wirft Hartz-Kritikern 'Geisterdebatte' vor
DP
21.04.Großbritannien begrüßt Pjöngjangs Ankündigung zum Stopp von Atomtests
DP
21.04.EU und Mexiko auf dem Weg zu neuem Handelsabkommen
DP
21.04.Bundeskanzlerin wirbt für Berufswahl ohne Geschlechter-Klischees
DP
21.04.Positive Reaktionen in Moskau auf nordkoreanischen Atomteststopp
DP
21.04.Mogherini begrüßt Nordkoreas angekündigten Atomtest-Stopp
DP
21.04.Grüne und FDP kritisieren Spahns Pläne für Krankenkassen
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung