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Immobilien : Überdurchschnittliche Renditen laut CS 2018 kaum noch möglich.

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27.02.2018 | 08:48

Zürich (awp) - Auf dem Schweizer Immobilienmarkt dürften die Renditen 2018 nicht zuletzt wegen wachsender Leerstände unter Druck geraten. Auf der anderen Seite könnte der breit abgestützte Wirtschaftsaufschwung die Nachfrage auch etwas beleben. Wie viel der konjunkturelle Rückenwind bewirken wird, hänge von der Ausganslage in den verschiedenen Teilmärkten ab, heisst es in der CS-Studie "Schweizer Immobilienmarkt 2018".

Insgesamt sollten Investoren künftig nicht mehr mit den überdurchschnittlich hohen Renditen der letzten Jahre rechnen, schreiben die Ökonomen der Grossbank am Dienstag. Denn den weiteren Wertzuwächsen seien enge Grenzen gesetzt, heisst es zur Begründung.

Gleichwohl könnten sich die Renditen von direkten und indirekten Immobilienanlagen im Quervergleich mit anderen Anlageformen aber weiterhin sehen lassen. Denn solange die Zinsen auf überschaubarem Niveau blieben, fehlten Anlagealternativen mit einem vergleichbaren Rendite-Risiko-Verhältnis.

EIGENHEIMMARKT KEHRT ZUM PREISWACHSTUM ZURÜCK

Betrachtet man den Markt nach einzelnen Segmenten, so verhilft die Konjunktur 2018 dem Eigenheimmarkt zu einer Rückkehr zum Preiswachstum und zwar von schätzungsweise 2,0 bis 2,5%, prognostizieren die CS-Experten. Sogar im gehobenen Segment kehrten die Preise in die Wachstumszone zurück.

Der kräftige Wirtschaftsaufschwung verschaffe dem Wohneigentumsmarkt dabei neue Nachfrageimpulse, zumal die Hypothekarzinskosten trotz steigender Tendenz noch immer auf sehr tiefen Niveaus lägen. Begünstigt werde der erneute Preisanstieg zudem durch eine in den letzten Jahren stetig abnehmende Bautätigkeit im Eigentumssegment.

Dafür trüben sich die Aussichten für Investoren auf dem Mietwohnungsmarkt ein. Zeuge davon seien wachsende Leerstände, steigender Druck auf die Mietpreise sowie Mieter, die ausserhalb der Grosszentren zunehmend am längeren Hebel sitzen würden. Dank hoher Renditeprämien sei aber trotzdem nicht mit einer Abnahme der Investitionen zu rechnen.

Daher verharrt auch die Mietwohnungsproduktion auf sehr hohem Niveau, so die CS. Schweizweit dürften die Leerstände 2018 im Bereich von rund 2,5% zu liegen kommen, die Angebotsmieten dürften um circa 1% abnehmen. Dabei gelte: Je ländlicher die Gemeinde und je höher das Preissegment, umso stärker kumulieren sich die Mietertragsausfälle.

ZEICHEN DER BELEBUNG BEI BÜROFLÄCHEN

Auf dem Markt für Büroflachen wiederum sieht es dank der an Kraft gewinnenden Wirtschaft nach einer Belebung aus. Konkret rechnen die CS-Ökonomen mit einem Rückgang von Angebotsquoten und Leerständen sowie einer Seitwärtsbewegung bei vertraglich vereinbarten Mieten. Weil sich aber nach zwei Jahren relativer Ruhe auch auf der Angebotsseite eine höhere Flächenausweitung abzeichne, dürfte der Büromarkt insgesamt anspruchsvoll bleiben.

Am schwierigsten dürfte sich aber die Lage auf dem Verkaufsflächenmarkt präsentieren. Sinkende Flächenproduktivitäten, der boomende Onlinehandel sowie steigende Konkursraten deuteten darauf hin, dass der Strukturwandel in der Branche in vollem Gange sei.

Die Entwicklung in Ländern mit einem höheren Onlineanteil als der Schweiz zeige, dass die Leidtragenden letzten Endes die Verkaufsflächenanbieter seien, weil ihnen die Mieter abhandenkommen. Warenhäuser und Einkaufsstrassen an B- und C-Lagen seien dabei am stärksten gefährdet.

kw/rw

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