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Macron-Sieg gibt Börsen Schwung - Brexit-Gespräche starten

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19.06.2017 | 18:06
Traders work in front of the German share price index, DAX board, at the stock exchange in Frankfurt

Die Hoffnung auf rasche Reformen und ein Wirtschaftswunder in Frankreich hat den europäischen Börsen am Montag Auftrieb gegeben.

Dax und EuroStoxx50 stiegen jeweils etwa ein Prozent auf 12.888,95 beziehungsweise 3584,07 Punkte. Der Pariser Auswahlindex CAC40 legte ähnlich stark zu. An der Wall Street markierten der Dow Jones mit 21.506,41 Punkten und der S&P 500 mit 2452,25 Zählern jeweils neue Bestmarken.

Auslöser der Rally war der klare Sieg der Partei La Republique en Marche des Präsidenten Emmanuel Macron bei den französischen Parlamentswahlen. Gemeinsam mit der verbündeten Partei Modem kommt sie auf 350 der 577 Sitze in der Nationalversammlung. "Durch den Rückhalt in der Bevölkerung sind die Erfolgsaussichten für Macrons Reformen gestiegen", urteilten die Analysten der BayernLB. Laut Holger Schmieding, Chef-Volkswirt der Berenberg Bank, hat Frankreich nun die Chance, in einer Dekade die stärkste Volkswirtschaft der Euro-Zone zu werden.

Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets warnte dagegen vor überzogenen Erwartungen an Macron. "Er steht enormem Widerstand von der Straße gegenüber. Die Gewerkschaften, die immer noch großen Einfluss haben, können dem neuen Präsidenten und seiner Partei das Leben schwermachen." Am Anleihemarkt konnten die französischen Staatsanleihen ihre Anfangsgewinne nicht halten. Die zehnjährigen Titel rentierten am Abend kaum verändert bei 0,628 Prozent.

FED-AUSSAGEN TREIBEN DOLLAR - PFUND STERLING STABIL

Unterdessen deckten sich einige Investoren mit Dollar ein. Einem einflussreichen US-Notenbanker zufolge wird der robuste US-Arbeitsmarkt zu Lohnwachstum und einer anziehenden Inflation führen. Wegen der nachlassenden Spekulationen auf langsamere Zinserhöhungen der Notenbank (Fed) gewann der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, 0,2 Prozent auf 97,399 Punkte. Der Euro verbilligte sich im Gegenzug um etwa ein Drittel US-Cent auf 1,1163 Dollar.

Das zweite große Thema am Devisenmarkt war der Auftakt der Scheidungsverhandlungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. "Anleger erhoffen sich erste Hinweise auf Taktik und Position der neuen britischen Regierung", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Noch ist es schwierig, die Auswirkung des Brexit auf die britische Wirtschaft und die Wirtschaft der Eurozone in Pfund und Euro zu quantifizieren." Die britische Währung verbilligte sich auf 1,2739 Dollar.

MÖGLICHER MILLIARDENAUFTRAG HILFT AIRBUS - EUROPCAR GEFRAGT

An den Aktienmärkten rückte Airbus ins Rampenlicht. Insidern zufolge winkt dem Flugzeugbauer ein fünf Milliarden Dollar schwerer Auftrag aus Peru. Die in Deutschland notierten Aktien des Konzerns stiegen auf ein Rekordhoch von 76,77 Euro und schlossen 2,5 Prozent im Plus bei 76,38 Euro.

In Paris legten Europcar zeitweise sogar 4,6 Prozent zu und waren mit 12,60 Euro ebenfalls so teuer wie nie. Der Autovermieter will den vor allem in Spanien und Portugal aktiven Anbieter Goldcar kaufen, es wäre die vierte Übernahme in diesem Jahr. Die Titel der Rivalen Sixt und Hertz gewannen bis zu 1,3 Prozent.

Rice Energy verbuchten mit einen Plus von knapp 30 Prozent den größten Kurssprung der Firmengeschichte. Konkurrent EQT will den Öl- und Gaskonzern für umgerechnet rund sechs Milliarden Euro in bar und eigenen Aktien kaufen. EQT-Titel rutschten um 7,3 Prozent ab.

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