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Schweizer Detailhändler haben deutlich höhere Kosten als deutsche

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19.05.2017 | 17:16

Basel (awp/sda) - Der Schweizer Detailhandel hat fast die Hälfte höhere Kosten als die ausländische Konkurrenz. Der weitaus grösste Kostentreiber ist dabei die Warenbeschaffung. Die hohen Schweizer Löhne dagegen fallen weniger ins Gewicht.

Der Schweizer Detailhandel klagt schon seit langem über die Kostennachteile gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Um diese zu beziffern hat ihr Verband, die Swiss Retail Federation, beim Konjunkturforschungsinstitut Bakbasel eine Studie in Auftrag gegeben.

Das Resultat: Die Kostennachteile des Schweizer Detailhandels gegenüber der Konkurrenz in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich sind beträchtlich. Im Durchschnitt beträgt er 45%. Oder umgekehrt betrachtet: Die ausländische Konkurrenz hat gegenüber den Schweizer Detailhändlern im Schnitt 31% tiefere Kosten. Ohne Mehrwertsteuern, die im benachbarten Ausland höher sind, steigt der Kostenvorteil der ausländischen Konkurrenz auf 35%.

Davon fällt mit 21 Prozentpunkten der weitaus grösste Teil auf die Warenbeschaffung. Fast zwei Drittel der Kostendifferenz fällt demnach auf den Umstand, dass Produzenten den Schweizer Detailhändlern markant höhere Preise verrechnen als der Konkurrenz im benachbarten Ausland.

DEUTLICH TIEFERE KOSTEN IN DEUTSCHLAND

Mit 10 Prozentpunkten ein weiteres knappes Drittel entfällt auf Vorleistungen wie Miet-, Transport- und Energiekosten. Mit lediglich 4 Prozentpunkten sind die höheren Arbeitskosten, die bei den Schweizer Detailhändler anfallen, dagegen nur für einen kleinen Teil der Kostendifferenz verantwortlich.

Im Ländervergleich stellt Bakbasel die grössten Kostenunterschiede gegenüber Deutschland und Frankreich fest. So beträgt die Kostendifferenz des Schweizer Detailhandels zu diesen Ländern ohne Mehrwertsteuer rund 40%. Gegenüber Italien und Österreich beträgt der Unterschied rund 30%.

cf/

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